Montag, 8. Dezember 2014

Dem Andenken eines Engels


 
Alban Berg... das ist ein Thema, das man nicht anschneiden sollte, wenn das Fröken im Raum ist. Denn dann schaltet sich automatisch die Hintergrundbeleuchtung in ihren Augen an und sie gerät ins Schwärmen.

Und wenn dann auch noch die Rede auf das Violinkonzert (Dem Andenken eines Engels) kommt, ist der Ofen völlig aus.

Wenn man ein Musikstück heiraten könnte, befände ich mich vermutlich just in diesem Augenblick auf dem Weg nach Wien, mit einer Schachtel Pralinen und einem Ring im Reisegepäck.

Hier mal ein Link zum Stück, zur Erinnerung:
 
berg, violinkonzert
 
Vor langer, langer Zeit, als ich noch im Kunst-Leistungskurs in der Oberstufe saß und eine massive Camille-Claudel-Phase durchlebte, formte ich sogar eine lebensgroße Alban-Berg-Büste (ok...den Oberkörperansatz habe ich später wieder aufgegeben, da die Sache doch recht instabil zu werden versprach) aus grünem Ton, bei der ich einen Riesenzinnober um seine auffällig geschwungenen, fast schon weiblich-vollen Lippen machte. Ist mir sogar ganz gut gelungen, wie ich heute finde.

 

Sogar Adornos Biografie habe ich damals verschlungen, obwohl der Herr Wiesengrund ja so ein Fall für sich ist (“gekünstelter Schwulst” nannte meine Großmutter seine Ausdrucksweise damals :) abgesehen von seiner Meinung zu einer Menge Leuten, die ich nicht immer ganz teilen kann). Aber das ist Stoff für einen anderen Post.

Empfehlenswerter ist ohnehin diese Biografie hier: http://www.buchfreund.de/covers/8863/121935.jpg

Und ich sehe... sie ist vergriffen. Na toll....
 
 
Morgens früh im Bad...


Sonne!! Zwar nur kurz, aber immerhin hell!
 
 
Und es weihnachtet in der Schule :D

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