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Il Ballo delle Ingrate - Monteverdi, das Froeken und die Sache mit der Liebe

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Zugegeben, auch wenn ich meine Freiheit gegen Trolle, Piraten, das Phantom der Oper und was es sonst noch geben könnte, verteidigen würde, als ginge es um mein Leben, ab und zu wird es dann doch einmal einsam im Hause Finemang. Und wenn mich der Herr Sagichnicht dann mal wieder mit diesem Blick bedacht hat, der in etwa soviel heißt wie „Vergiss es, Kleine, ich hab was besseres im Kühlschrank“, dann möchte ich ihn am liebsten in die Hölle schicken. Da soll er dann im Feuer schmoren und Hitzepickel bekommen (mit denen er vermutlich immer noch toll aussehen würde * seufz * ) und lamentieren und jammern und klagen „ Ach ich armer Jüngling krank, ach hätt ich genommen, das Fräulein Finemang-k“ Tja, und so ganz ab und zu, zu Weihnachten und Ostern, oder wenn er ganz besonders brav war, dann dürfte er auch mal nach oben, in die Welt der Lebenden, um zu tanzen und sich anzugucken, was er alles hätte haben können, wenn er ein bisschen netter zu mir gewesen wäre: Sonnenschein un...

Schweres Ge-Schütz

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Vor mittlerweile viel zu vielen Jahren saß ich mit einer Gruppe von Kollegen um einen Tisch und spielte Gesellschaftsspiele. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns in der Vorbereitungphase auf die Leitung eines Jugendlagers und verbrachten zu diesem Zweck ein paar gemeinsame Tag in einer Blockhütte im Nirgendwo. Unsere Abende bestanden damals aus Salzstangen in medizinisch bedenklichen Dosen und Trivial Pursuit, einem Spiel, das mich mit der Frage nach dem Autor des Stückes “Der Biberpelz” konfrontierte, deren Antwort ich nicht kannte. Was peinlich genug gewesen wäre, für eine Germanistikstudentin, allerdings von der Tatsache geschlagen wurde, dass ich zu diesem Zeitpunkt in einem Haus in der Gerhart-Hauptmann-Straße lebte. Seines Zeichens Autor des genannten Stückes. Dass mir das nicht noch einmal passieren sollte, gehörte zu der Sorte der guten Vorsätzen, die, einmal gefasst, dann doch nicht eingehalten werden, denn als ich das Heinrich-Schütz-Konservatorium in Dresden verließ, ...

Dido and Aeneas, Ariadne and the lot

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Dido und Aeneas. Im Grunde handelt es sich sowohl bei der Sage, als auch bei dem, was in der Oper davon geblieben ist, um ein gefundenes Fressen für die Kolleginnen und Kollegen von den sogenannten Gender Studies. Dasselbe gilt im Übrigen für Ariadne auf Naxos, Medea und was es da sonst noch so gibt ans Stoffen, die es von der Antike über die Renaissance auf die Opernbühnen des Barockzeitalters geschafft haben. Fassen wir die Grundgeschichten doch einmal kurz zusammen  und betrachten wir sie dabei vom Standpunkt der Frauenrolle, bzw der Mann-Frau-Beziehung an sich. Ich käme da in etwa auf das folgende Schema: Mann ist in Not. Wie immer, wenn Mann nicht weiterweiß, heult er sich erst einmal bei der nächstbesten schönen Frau aus und verknallt sich bei dieser Gelegenheit in die Holde, welcher er sogleich die Ehe, 3 Kinder und den Himmel auf Erden verspricht, sollte er die ganze Sache wider Erwarten doch noch überleben. Frau denkt einmal kurz nach und...