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Posts mit dem Label "gehirnforschung" werden angezeigt.

Make me clever, Mr. Mozart!

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  Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich in der kinderreichsten Stadt Deutschlands lebe, daran, dass ich selbst Lehrerin bin und mein Bruder Kindergärtner ist, oder einfach nur daran, dass ich den ständigen Vergleich zu den Bachs oder den Marais' vor der Nase habe, die vermutlich aus Zeitmangel keine einzige Note mehr zu Papier gebracht hätten, wenn sie denselben Rummel veranstaltet hätten, aber ich habe zunehmend das Gefühl, dass der Wirbel, der heutzutage um Kinder gemacht wird, nicht wirklich gesund sein kann. Ich will damit nicht sagen, dass ein Kind schon von selbst zu heulen aufhört, wenn man es nur lange genug ignoriert und ihm dann irgendwann der Hals wehtut, aber der Druck, den jede noch so unausgegorene Studie über mehr oder weniger soziale Netzwerke auf Eltern, Schulen, Kindergärten und so weiter ausübt und die sofortige Umstellung ihrer Erziehungsmethoden auf die Ergebnisse irgendwelcher Forschungen fordert, das Aufkommen der Helikopter-Eltern, die es schaffen...

Beethovens zehntes - Vom Einfluss des Alkohols auf die Musik

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So ab und an hat ja auch das Fröken Finemang mal einen Tag, an dem es sich nicht mir Lernen, Recherchieren, Bibliographieren und Ähnlichem beschäftigen, aber trotzdem etwas lesen möchte. Nur eben etwas entspannter und gemütlicher. Ja, und dann liest es *hust*  ganz besonders gerne *hust-hust* Kriminalromane, in denen Musikwissenschaftlern der Schädel zertrümmert wird und irgendein abstruses Stück Papier aus seinen Unterlagen fehlt, dem niemand zuvor besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat. Jaaaaaa, irgendwie finde ich das entspannend... und nein, ich gebe den zerhackstückelten Musikwissenschaftlern in meiner Fantasie NICHT die Gesichter realer MuWis, mit denen ich vielleicht ein ganz kleines bisschen auf Kriegsfuß stehen könnte...  So etwas gibt es nicht, ich liebe alle MuWis.  Fast.  Nun ja, einige.  Zwei.  Ach Quatsch, nehmt mich nicht ernst, bitte XD Eines dieser Bücher ist übrigens "Die zehnte Symphonie" von Joseph Gelinek, und der Tote ist in...

Musikalische Volksverdummung - unfreiwillige Dauerbeschallung und die Folgen

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Friedemann Bach heißt der Mann, der mich nun schon mein halbes Leben lang begleitet hat. Wilhelm Friedemann Bach, um genau zu sein. Ich kann nicht sagen, was mich an ihm fasziniert, aber wohin ich auch gehen, ich kehre immer wieder zu ihm zurück. Auch im Flugzeug nach Dresden hatte ich ihn im Ohr, in meinem ansonsten kaum genutzten mp3-Player.  Seitdem ich mir das Ding vor etwas mehr als einem Jahr gekauft habe, weil ich es für eine clevere Idee hielt, mich damit auf Stücke vorzubereiten, die ich zu spielen habe, hat es vermutlich etwa 3x das Tageslicht gesehen.  Ich hasse es, überall mit Musik beschallt zu werden, unfreiwilliges Hören ist für mich eine der größten Qualen, die es gibt,die Dresdner Dudelfolter das sächsische Pendant zur Chinesischen Wasserfolter. So ein paar Tropfen auf die Stirn bringen einen ja nicht um, aber wenn man es nicht mehr abstellen kann, wird das Ganze zum Problem. Könnte man sich den Player mit Stille beladen, die dann das tägliche Gedude...

Savoir Senser - Warum wir traurige Musik so lieben

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Ein paar Jährchen ist es nun schon her, da saß ich einer Klasse gegenüber, die beinahe ausschließlich aus Asiaten bestand. Ein einsamer Franzose, der übrigens binnen kürzester Zeit zum Schwarm eines halben Kontinents avancierte, und eine Baskin rundeten die Gruppe ab. Als eine Reihe von kurzen Einzelvorträgen zum Thema „Welche Musik hören die Mitglieder meines Freundeskreises ein meiner Heimat und in welcher Situation hören wir diese Musik?“ anstand, wurde es musikalisch gesehen bunt in der Klasse. Die Peking-Oper wurde genauso vorgestellt (und ein Stück daraus sogar vom Schüler selbst vorgesungen) wie japanischer Elektro-pop. Und der Franzose steuerte einen Song eines Sängers namens Florent Pagny bei. „Savoir Aimer“ (Wissen, wie man liebt) heißt das Stück und wurde uns mit den folgenden Worten angekündigt: „Wenn Du bist traurig oder hast eine Problem mit Deine Freundin und Du hörst diesen Chanson...Du springst bei dem Fenstäär!“ „Bei dem Fenster“ sind wir nicht gesprunge...