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tot oder unlebendig - Reger, Bach und Emerson

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Bei all den Dramen um die großartigen Musiker, die in diesem Jahr schon ihr Stimmgerät abgegeben haben (Otis Clay, David Bowie, Glen Frey, Black, Pierre Boulez, Keith Emerson, Nikolaus Harnoncourt, um nur einige zu nennen, und das, obwohl das Jahr erst 3 Mon at e abgefeiert.hat.. ich bin versucht, Leonard Cohen, Helmut Lachenmann und, da die Sterberitis derzeit ja auch jüngere Jahrgänge umfasst, Sol Gabetta, Leibwächter mit Knoblauch und Kreuzen an die Seite zu stellen), da vergisst man doch allzuleicht, dass es auch ein paar freudige Ereignisse zu feiern gibt. In den letzten Jahren waren es gleich mehrere Bachs, die ihre Ehrentage begingen und der Reihe nach die 300er-Schallmauer durchbrachen, zuletzt Johann Sebastian selbst, der im letzten Jahr denn 330. feierte. So richtig krachen lassen wird es der Herr Bach vermutlich erst bei seinem 333. und, da es sich um eine Schnapszahl handelt und der liebe JoSe diesem Getränk ohnehin nicht abgeneigt war (von seinem Ältesten ...

Winterreise

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Gestrandet. Irgendwo im Nirgendwo, auch bekannt unter dem schönen Namen Nudelstadt Riesa, mit dem Hiweis auf einen Gleis- oder Leitungs-Defekt (je nachdem, wer die Durchsage gerade machte; offenbar geht man in Riesa davon aus, dass die Leute zwar wissen, was ein Gleis ist, mit dem Begriff “Leitung” im Kontext des Fernverkehrs allerdings nicht viel anfangen können, weswegen ab und zu die Gleisvariante verkündet wurde) und der Bitte, die werten Fahrgäste mögen sich doch gedulden, nicht ausrasten und den Ersatzverkehr nehmen, der nach über einer Stunde Wartezeit endlich mal so nett war, öffentlich zu erklären, dass er nicht zu kommen gedenke, da der Gleis- oder wahlweise Leitungsschaden ja sicher bald behoben sei. Irgendwann wurde die Sperre dann auch tatsächlich aufgehoben, was allerdings nicht bedeutete, dass ein Zug einfahren konnte. Und als es schließlich so weit war, dass uns der nächste Zug weiter nach Leipzig befördern konnte, gab es ja auch noch den Fahrplan, der wiederum ...

Zu den Akten gelegt

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  Jede Schule hat sie: Akten, über ihre Schüler. Ehemalige, derzeitige...möglicherweise sogar zukünftige, wenn es sich bei dieser Schule um eine sehr renommierte Einichtung handelt, deren Warteliste gewöhnlich sehr lang ist. Ich erinnere mich an ein Gespräch im Englischunterricht, vor unzähligen Jahren, als ich noch jung und hübsch war :D Mein Englischlehrer meinte damals, das elitäre private Jungeninternat Eton sei dermaßen überlaufen, dass man bereits vor der Geburt des Kindes einen Platz buchen müsse. Auf die Frage, was man denn mache, wenn man den Schulplatz dann sicher hätte, aber zufällig ein Mädchen zur Welt brächte, rief er “Ja, Herrgott, dann müssen Sie eben nochmal ran! So einen Schulplatz kann man sich ja nicht entgehen lassen!” Na sehr schön. Das wäre mal ein Erklärungsansatz für die 20 Kinder, die der gute Johann Sebastian Bach in die Welt setzte. Spätestens als er Kantor war, waren die Plätze in der Thomasschule für die Jungs ja gesichert.