In an Octobasse's garden...
Es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt. Und das gilt natürlich auch für Musikinstrumente. Es gibt allerdings vieles, bei dem man sich fragt, wozu es überhaupt gut sein soll. Instrumenbauer fertigen gerne Meisterstücke, in die sie all ihre Kunstferigkeit legen, deren Zweckmäßigkeit allerdigs...nennen wir es einmal “streitbar” ist. Die keinste spielbare Geige der Welt, das weltgrößte Akkordeon, das krummste Krummhorn, das älteste Althorn, das letzte Einhorn...ich denke, es ist klar, was ich ausdrücken möchte. Diese Blockflöte für Tausendfüß- bzw. Tausendfingerer, die ich während eines Konzertes im Club Passage in Dresden entdeckte, dürfte ein Beispiel dafür sein, dass nicht alles gut ist, nur weil es aus dem Rahmen fällt. Diese Miniaturgeige hier * klick * ist sicher ein Beweis dafür, dass der Baumeister nicht zu den Grobmotorikern zählte, nur werden wir sie sicher selten in Aktion bewundern dürfen. Eine “Sonate für Zwergenvioline und Basso Continuo”...