Dido and Aeneas, Ariadne and the lot
Dido und Aeneas. Im Grunde handelt es sich sowohl bei der Sage, als auch bei dem, was in der Oper davon geblieben ist, um ein gefundenes Fressen für die Kolleginnen und Kollegen von den sogenannten Gender Studies. Dasselbe gilt im Übrigen für Ariadne auf Naxos, Medea und was es da sonst noch so gibt ans Stoffen, die es von der Antike über die Renaissance auf die Opernbühnen des Barockzeitalters geschafft haben. Fassen wir die Grundgeschichten doch einmal kurz zusammen und betrachten wir sie dabei vom Standpunkt der Frauenrolle, bzw der Mann-Frau-Beziehung an sich. Ich käme da in etwa auf das folgende Schema: Mann ist in Not. Wie immer, wenn Mann nicht weiterweiß, heult er sich erst einmal bei der nächstbesten schönen Frau aus und verknallt sich bei dieser Gelegenheit in die Holde, welcher er sogleich die Ehe, 3 Kinder und den Himmel auf Erden verspricht, sollte er die ganze Sache wider Erwarten doch noch überleben. Frau denkt einmal kurz nach und...