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Das Judenthum in der Musik

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    Im Herbst 1850 erschien ein Artikel mit dem Titel “Das Judenthum in der Musik”, verfasst von einem gewissen Karl Freigedank, in der eigentlich renommierten “Neue Zeitschrift für Musik”, Leipzig. Interessanterweise handelte es sich bei eben diesem Herrn Freigedank um keinen Geringeren als Richward Wagner, der sich zwar nicht entblödete, jüdische Komponistenkollegen, wie Meyerbeer, den kurz zuvor verstorbenen Felix Mendelssohn-Bartholdy, und im Zuge dessen irgendwie auch Gustav Mahler und Konsorten, die ohnehin mit antisemitischen Anfeindungen zu kämpfen hatten, aufs Übelste zu diskreditieren (ich zitiere an dieser Stelle mal [widerwillig]:) “Der Jude ist an sich unfähig, weder durch seine äußere Erscheinung, noch durch seine Sprache, am allerwenigsten durch seinen Gesang, sich uns künstlerisch kundzugeben.” , wohl aber ein offensichtliches Problem damit hatte, seinen wahren Namen preiszugeben.. So viel zum Thema Arsch in der Hose. Wer sich an dieser Stelle fr...