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Sex and Drugs and Berlioz

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Fans, die ihren Lieblingskünstlern mit unzähligen Liebesbekundungen auf die Nerven fallen, sind nichts Neues in der Branche. Künstler, die ihren Zuhörern auf den Geist gehen sind wohl ebenso zahlreich zu finden. Künstler, die ihre eigenen Lieblingskünstler mit Werken und Stücken überschütten, in der Hoffnung, bei diesen irgendwann doch noch einmal Anerkennung zu finden... auch die gibt es. Zwar meist nicht so offensichtlich, aber Bruckner hatte es mit Wagner, Bach stiefelte eigenfüßig von Arnstadt nach Lübeck, um Buxtehude spielen zu hören, Schubert soll sich niemals wirklich getraut haben, Beethoven anzusprechen, weil er so beeindruckt von ihm war... tja, und dann gibt es da noch Hector Berlioz. Der war in jeder Hinsicht ein Kapitel für sich. Dass er zunächst nicht Komposition sondern Medizin studierte, soll hier nur insofern erwähnt werden, als er auf so manchen Zeitgenossen (und späteren Hörer) den Eindruck machte, er wisse genau, wo er sich welche Substanz verschreiben o...