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Posts mit dem Label "musikwissenschaft" werden angezeigt.

Was erwarten wir eigentlich? Was bleibt im Ohr, wenn wir Musik hören.

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Wir nutzen nur 10% unseres Gehirns. Zumindest hört man diesen Spruch immer wieder. Und so ganz verkehrt ist er eigentlich auch gar nicht, nur fehlt eben eine wichtige Information: gleichzeitig. Anders gesagt: Ich nutze auch immer nur 10% meines Kleiderschrankinhaltes, da 3 übereinandergezogene Winterjacken den Bewegungsradius der Arme empfindlich einschränken und mir zudem zu warm sind. Das heißt aber doch nicht, dass ich die restlichen 90% der Wohlfahrt spenden könnte. Zumindest nicht, solange ich nicht vorhabe, in Zukunft nur noch auf Kostümreitveranstaltungen teilzunehmen und mir jedesmal als „Dame im Abendkleid“ die Oberschenkelinnenseiten wund zu reiten, oder im Schneeanzug zum Baden zu gehen. Selbst die selten genutzten Bereiche meines Kleiderschrankes sind mir genauso heilig wie die selten genutzten Bereiche meines Gehirns (das sind die, mit denen man Steuererklärungen korrekt ausfüllen und in den richtigen Augenblicken die Ruhe bewahren kann). Und die Tatsache,...

The Rhythm of my Heart

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Allen Unkenrufen und Meteorologen zu Trotz: So langsam wird es doch wärmer in unseren Gefilden. Und mit der Wärme kommen die Zugvögel zurück. Alle Vöglein sind zwar noch nicht ganz da, befinden sich aber gewissermaßen in der Einflugschneise. Es ist Hauptrückreisezeit. Der Nistkasten für die kommende Saison ist gebucht, die Anzahl der Eier in der Diskussion mit dem Partner, und spätestens in der Woche nach dem Einzug wird er losgehen: Der Run auf nestgeeignete Zweige und Polstermaterial. Und trotzdem ist es friedlich am Himmel, staut sich nichts beim Umfliegen der Gewitterwolke, sind sie im perfekten Formationsflug unterwegs, einschließlich synchronisiertem Flügelschlag, unter perfekter Einhaltung der vorgegebenen Fluggeschwindigkeit. Und die selbsternannte Krone der Schöpfung? Die schafft es nicht einmal über das Kamener Kreuz zu fahren, über einen Weihnachtsmarkt (oder auch nur durch einen Supermarkt) zu gehen, ein Konzert zu besuchen oder 90 Minuten lang Fußball zu spie...

Make me clever, Mr. Mozart!

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  Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich in der kinderreichsten Stadt Deutschlands lebe, daran, dass ich selbst Lehrerin bin und mein Bruder Kindergärtner ist, oder einfach nur daran, dass ich den ständigen Vergleich zu den Bachs oder den Marais' vor der Nase habe, die vermutlich aus Zeitmangel keine einzige Note mehr zu Papier gebracht hätten, wenn sie denselben Rummel veranstaltet hätten, aber ich habe zunehmend das Gefühl, dass der Wirbel, der heutzutage um Kinder gemacht wird, nicht wirklich gesund sein kann. Ich will damit nicht sagen, dass ein Kind schon von selbst zu heulen aufhört, wenn man es nur lange genug ignoriert und ihm dann irgendwann der Hals wehtut, aber der Druck, den jede noch so unausgegorene Studie über mehr oder weniger soziale Netzwerke auf Eltern, Schulen, Kindergärten und so weiter ausübt und die sofortige Umstellung ihrer Erziehungsmethoden auf die Ergebnisse irgendwelcher Forschungen fordert, das Aufkommen der Helikopter-Eltern, die es schaffen...

“Weiberkram Musiksoziologie”, oder: Warum Frauen immer alles verstehen müssen

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“Historische Musikwissenschaft” musste ich mir neulich anhören, “das ist ja mal wieder ganz typischer Weiberkram. Von Musiksoziologie will ich mal gar nicht reden. Passt zu Dir. In den Privatangelegenheiten toter Komponisten rumzuschnüffeln, statt mit Zahlen zu hantieren!” So, Herzchen, jetzt pass mal auf: Mal ganz abgesehen davon, dass Du es mit Deiner sytematischen MuWi auch nicht gerade zum Raketenwissenschaftler bringen würdest, bis 8 kann ich nämlich auch noch zählen, statt wie ein Mathematiker halbwegs reale Zahlen zu verwenden, kommst Du mir hier mit kleinen und großen Dreiern und verminderten Siebenern an... und was bitte hat denn die Frage danach, wie Beethoven von seinen Zeitgenossen aufgenommen worden ist, mit Privatsphäre zu tun? Oder die Frage nach den Aufführungsmöglichkeiten, Publikumsschichten, oder den Zeitgeschmack beeinflussenden politischen Entwicklungen? “Ja, Klar”, heißt es, “Nun wird also die Rolle des Einzelnen innerhalb der Gesellschaft beleuchtet. Ha...

Beethovens zehntes - Vom Einfluss des Alkohols auf die Musik

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So ab und an hat ja auch das Fröken Finemang mal einen Tag, an dem es sich nicht mir Lernen, Recherchieren, Bibliographieren und Ähnlichem beschäftigen, aber trotzdem etwas lesen möchte. Nur eben etwas entspannter und gemütlicher. Ja, und dann liest es *hust*  ganz besonders gerne *hust-hust* Kriminalromane, in denen Musikwissenschaftlern der Schädel zertrümmert wird und irgendein abstruses Stück Papier aus seinen Unterlagen fehlt, dem niemand zuvor besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat. Jaaaaaa, irgendwie finde ich das entspannend... und nein, ich gebe den zerhackstückelten Musikwissenschaftlern in meiner Fantasie NICHT die Gesichter realer MuWis, mit denen ich vielleicht ein ganz kleines bisschen auf Kriegsfuß stehen könnte...  So etwas gibt es nicht, ich liebe alle MuWis.  Fast.  Nun ja, einige.  Zwei.  Ach Quatsch, nehmt mich nicht ernst, bitte XD Eines dieser Bücher ist übrigens "Die zehnte Symphonie" von Joseph Gelinek, und der Tote ist in...